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Ostermesse mit Papst Franziskus

Bei der großen, feierlichen Ostermesse mit Papst Franziskus am Sonntagvormittag war der Dekan des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re, Hauptzelebrant. Unter den mehr als 350 Konzelebranten befanden sich weitere Kardinäle, Bischöfe und Priester. Eine Predigt hielt Papst Franziskus hier - wie üblich - nicht. Auch in der Ostermesse mit Papst Franziskus kam das Thema Friede auf. In einer Fürbitte hieß es: „Lasst uns beten um das Geschenk des Friedens: Vater des Erlösers, du hast uns in Christus mit dir versöhnt. Mache uns zu Boten deines Friedens und gib, dass in allen Familien Eintracht und Harmonie herrschen und dass alle Konflikte und Ungerechtigkeiten in der Welt enden mögen." Am Ostermontag wird Papst Franziskus um 12 Uhr das Mittagsgebet Regina Caeli sprechen.  (vatican news - sst) 

Niederlande: Osterblumen für Sankt Peter, eine Tradition lebt fort

Zu Ostern fluten die Niederlande den Petersplatz in Rom mit Blumen – seit 1986. Die Corona-Pandemie drohte diesen schönen Brauch zu beenden. Doch dann übernahm die Friesenkirche am Rand des Petersplatzes. Auch 2023 gibt es also wieder „Blumen für den Papst“. „Es ist schön, dass die Katholiken aus den Niederlanden, oder - größer gesagt - überhaupt die Christen in den Niederlanden gemeinsam zu Ostern die Blumen dem Heiligen Vater anbieten“, sagt Antoine Bodar, der Rektor der römischen Friesenkirche, gegenüber Radio Vatikan. Zehntausende Schnitt- und Zwiebelblumen verwandeln Jahr für Jahr zu Ostern den Petersplatz in ein Blumenmeer, ein Symbol der Auferstehung und des Lebens. Es ist eine große logistische Aktion, die 1985 ihren Anfang nahm. „Da wurde (in Rom) der Karmeliterpater Titus Brandsma aus dem niederländischen Friesland selig gesprochen, aus diesem Anlass kamen zum ersten Mal die Blumen“, erklärt Bodar. Dann wurde die Idee geboren, auch zum nächsten Osterfest dem Papst den Blumens...

PAPST-BOTSCHAFT AN UKRAINER „Wir alle beten mit euch und für euch, in dieser Dunkelheit, in der Ihr lebt“

Im Petersdom zelebriert Papst Franziskus die Osternacht. Am Ende der Predigt widmet er sich direkt an einen ukrainischen Bürgermeister – und sorgt für einen emotionalen Höhepunkt. Mit einer stimmungsvollen Feier ist im Petersdom die Osternacht im Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi zelebriert worden. Papst Franziskus sorgte dabei am Ende der Predigt für einen emotionalen Höhepunkt, als er sich direkt an Iwan Fedorow wandte, den Bürgermeister der südukrainischen Stadt Melitopol, der als Gast in der ersten Reihe saß. „Wir alle beten mit euch und für euch“, sagte Franziskus, „in dieser Dunkelheit, in der Ihr lebt, der Dunkelheit des Krieges, der Grausamkeit“. Er sprach den Ukrainern Mut zu. Fedorow war im Krieg von den Russen entführt und erst im Zuge eines Gefangenenaustausches freigelassen worden. Zusammen mit Parlamentariern war er im Vatikan zu Gast. Franziskus schloss seine Predigt mit dem Satz „Christus ist auferstanden“ auf Ukrainisch. Der 85 Jahre alte Argentinier verzichtet...

Vom Leiden, Sterben und Auferstehen: Die „Heiligen Drei Tage“

Die „Heiligen Drei Tage“ (Triduum sacrum) vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu Christi sind das Herzstück des Kirchenjahres. Die Pressestelle der österreichischen Diözese Gurk hat elf Fragen und Antworten veröffentlicht und erklärt, warum in den nächsten Tagen Orgeln und Glocken verstummen, Altäre in den Kirchen abgeräumt werden und wieso die beliebte Fleischweihe eigentlich eine Speisensegnung ist. 1)         Was sind die „Heiligen Drei Tage“? Mit der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstagabend beginnen die „Heiligen Drei Tage“ („Triduum sacrum“). Ihr Zielpunkt ist die Feier der Osternacht. Das österliche Triduum steht in der alten kirchlichen Tradition, die diese drei Tage des gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Jesus als liturgische Einheit betrachtet. 2)         Woher stammt der Name Gründonnerstag? Der Name Gründonnerstag geht vermutlich auf das mittelhochdeutsche Wort „Greinen“ oder „Grienen“ zurück, was so viel wie „...