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18. Mai: Papst feiert Messe an Grab Johannes Paul II. - Übertragung von Frühmessen endet

Zum 100. Jahrestag der Geburt von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) wird Papst Franziskus eine Messe am Grabmal des Heiligen im Petersdom feiern und nicht, wie derzeit gewohnt, aus der Casa Santa Marta. Gleichzeitig wird die Live-Übertragung der Frühmessen ab nächstem Dienstag eingestellt, gab der Vatikan bekannt. Vielen unserer Hörer, Leser und User ist die tägliche Frühmesse mit dem Papst mittlerweile ein unverzichtbar scheinender Teil ihres Tagesablaufs geworden. Die Entscheidung des Papstes, die Weltöffentlichkeit in Zeiten des Lockdown an seiner Frühmesse teilhaben zu lassen, sei ein „unerwartetes und wunderschönes Geschenk“ gewesen, das vielen, auch kirchenfernen Menschen, die  „Bedeutung und den Trost der täglichen Begegnung mit dem Evangelium“ eröffnet habe, betont der Direktor von Vatican News und Radio Vatikan, Andrea Tornielli, in einem aktuellen Leitartikel vom Dienstagabend. Zwar seien viele Menschen bereits vor dieser Phase daran gewöhnt gewesen, die stets frei geha...

Interdisziplinäre Blicke auf Papst Franziskus’ bisheriges Pontifikat

Der Luzerner Religionspädagoge und Autor Stephan Leimgruber hat eine Publikation herausgegeben, in der er Fachleute Franziskus’ Jahre als Papst aus unterschiedlichen theologischen Blickwinkeln würdigen lässt. Papst Franziskus während einer Messe im Jahr seiner Wahl. Zehn Jahre ist das her. (Rom, 5. 5. 2013)  Bild: Stefan Kaiser Erwartungsvoll schaute die Welt am 13. März 2013 nach Rom: Wer wird Nachfolger des emeritierten Papstes Benedikt XVI.? Staunen und Freude herrschte ob der Wahl Jorge Mario Bergoglios, der als Franziskus an diesem Tage 266. Bischof von Rom wurde. Viele Hoffnungen haben die Menschen in den Argentinier gesteckt. Sein Ruf als volksnaher, bescheidener, weltoffener Kirchenmann war ihm vorausgeeilt. Entsprechend gross waren die Erwartungen, auf dass er in der Kirche vieles bewege und nicht zuletzt auch Korrekturen am Kurs seines Vorgängers anbringe. Zehn Jahre ist Franziskus mittlerweile im Amt. Es ist Zeit, auf sein Pontifikat zu schauen – aus ...

Papst Franziskus in der Mongolei - Das Programm

Papst Franziskus reist von 31. August bis 4. September in die Mongolei. Hier das vom Vatikan veröffentlichte Reiseprogramm. Selbstverständlich überträgt Radio Vatikan/Vatican News alle Papstreden wie immer mit deutscher Live-Begleitung. Donnerstag, 31. August 2023 (Zeitangaben jeweils in Ortszeit*) ROM - ULANBATAR 18:30 Uhr Abflug mit dem Flugzeug vom Internationalen Flughafen Rom/Fiumicino nach Ulanbatar Freitag, 1. September 2023 ULAANBAATAR 10:00 Uhr (4.00 römischer Zeit) Ankunft am internationalen Flughafen „Chinggis Khaan“ OFFIZIELLE BEGRÜSSUNG        Samstag, 2. September 2023 ULAANBAATAR 09:00 Uhr (3.00 römischer Zeit) WILLKOMMENSZEREMONIE auf dem Sukhbaatar-Platz        09:30 Uhr (3.30 römischer Zeit) HÖFLICHKEITSBESUCH DES PRÄSIDENTEN DER MONGOLEI im Staatspalast 10.20 Uhr (4.20 römischer Zeit) TREFFEN MIT BEHÖRDEN, DER ZIVILGESELLSCHAFT UND DEN DIPLOMATEN im Saal „Ikh Mongol“ des Staatspalastes, Ansprache des Heiligen Vaters mit Live-Übe...

Früher gönnten Päpste dem Vatikan eine Sommerpause "Franziskus ist da anders"

Wie gingen frühere Päpste mit der Sommerhitze um? Wie hält's der amtierende Heilige Vater aus Argentinien? Ulrich Nersinger blickt in die Geschichte, erklärt das römische Mikroklima und den Wetter-Umschwung, der mit Franziskus einzog. Heißer Sommer in Vatikanstadt /  © Van Dyke Photography  DOMRADIO.DE: Rom liegt inmitten von sieben Hügeln. Was bedeutet das denn für den Vatikan und für die klimatischen Bedingungen, die vor Ort herrschen? Ulrich Nersinger (Vatikan-Experte): Wir haben in Rom eine Besonderheit. Wir können in Rom von sogenannten Mikroklimas sprechen. Es gibt also in Rom Orte, wo es wirklich unerträglich heiß ist, wo sich die Schwüle auf das ganze Leben auswirkt. Und es gibt Orte, die relativ angenehm sind, und das hat man eigentlich auch früher ausgenutzt im Vatikan. DOMRADIO.DE: Wie sind denn Päpste in der vergangenen Zeit mit der Hitze umgegangen? Nersinger: Früher hatten wir einen Stichtag, das war der 29. Juni, also Peter und Paul. Ab diesem Tag...

So denkt der Papst über KI: Vatikan gibt Leitfaden heraus

Papst Franziskus und der Vatikan haben sich mit einer Universität zusammengetan, um Leitlinien für die Nutzung von KI aufzustellen. In der Veröffentlichung geht es um Technikfragen aber auch um Datenschutz. Der Vatikan hat gemeinsam mit einer Universität Richtlinien im ethischen Umgang mit KI veröffentlicht. (Foto: AM113/Shutterstock) Es ist eine  Art Handbuch  zum ethischen Umgang mit  KI  entstanden, die in einer Partnerschaft zwischen Papst Franziskus und dem Markkula Center for Applied Ethics der Santa Clara University entworfen wurde. Dazu haben beide Parteien eine Organisation mit dem Namen Institute for Technology, Ethics, and Culture (ITEC) gegründet,  schreibt die Seite Gizmodo . Das erste Projekt des ITEC ist eben jenes Handbuch mit dem Titel „Ethics in the Age of Disruptive Technologies: An Operational Roadmap“, das die Tech-Industrie zu den vielen offenen Fragen der Ethik in den Bereichen KI, maschinelles Lernen, Verschlüsselung, Tracking und mehr be...

Weihnachtsbotschaft Urbi et Orbi von Papst Franziskus 2022

BOTSCHAFT URBI ET ORBI Weihnachten 2022 Liebe Brüder und Schwestern in Rom und auf der ganzen Welt, frohe Weihnachten! Möge Jesus, der Herr, der von der Jungfrau Maria geboren wurde, euch allen die Liebe Gottes bringen, die Quelle des Vertrauens und der Hoffnung; und möge er auch das Geschenk des Friedens bringen, das die Engel den Hirten von Betlehem verkündeten: »Ehre sei Gott in der Höhe / und Friede auf Erden / den Menschen seines Wohlgefallens.« (Lk2,14). An diesem Festtag richten wir unseren Blick nach Betlehem. Der Herr kommt in einer Höhle zur Welt und wird in eine Futterkrippe für die Tiere gelegt, weil seine Eltern keine Unterkunft finden konnten, obwohl für Maria die Stunde der Geburt gekommen war. Er kommt zu uns in der Stille und Dunkelheit der Nacht, denn das Wort Gottes braucht weder Scheinwerfer noch das Spektakel menschlicher Stimmen. Er selbst ist das Wort, das dem Dasein einen Sinn gibt, das Licht, das den Weg erhellt. Im Evangelium heißt es: »Das wahre ...

Tony Jossen: Wie Papst Johannes Paul II. die Sowjets in die Schranken wies

Das Luzerner Nein zur Schweizergarde-Kaserne hat Tony Jossen (72) als «Stich ins Herz» empfunden. Die Schweiz würdige zu wenig, was der Vatikan für den Frieden tue. Vom Papst ist der ehemalige Vize-Kommandant begeistert: «Franziskus ist ein Friedensengel und seine Herkunft aus italienischem Blut und argentinischer Pampa macht das noch spannender.» Der Kanton Wallis unterstützt den Neubau der Schweizergarde-Kaserne mit einer Million Franken. Warum halten Sie das für sinnvoll? Tony Jossen*: Das Wallis ist einer der Kantone, die über all die Jahrhunderte hinweg am meisten Gardisten gestellt haben. Zudem hatten wir schon immer eine enge Beziehung zum Vatikan und zur Garde. Es ist zudem dringend notwendig, dass die Unterkunft für die Gardisten menschenwürdig wird. Ausserdem wird der Neubau nicht durch den Kanton aus Steuergeldern an sich unterstützt. Der Staatsrat hat die Lotterie gebeten, sie solle doch aus ihrem Kulturfonds eine Million Franken bereitstellen. Und über diese Gelder verfügt...

Die Schutzengel von Papst Franziskus

Seit über 500 Jahren sind junge Schweizer bereit, ihr Leben hinzugeben, um jenes des Papstes zu retten. Was bewegt Soldaten und Kommandanten der Päpstlichen Schweizergarde zu diesem Schritt? Ein Blick hinter die Mauern des Vatikans. Siehe Film via  SRF  Link