Das ehrgeizige Projekt zur Erneuerung der Unterkunft der Päpstlichen Schweizergarde hat eine entscheidende Hürde genommen. Wie die zuständige Stiftung am Mittwoch mitteilte, wurde die Baubewilligung für den Neubau erteilt. Trotz Kostensteigerungen und technischer Herausforderungen soll das „Schweizer Quartier“ im Vatikan bis Ende 2029 in neuem Glanz erstrahlen. Schweizergarde und die Kaserne im Hintergrund Die Entscheidung des Heiligen Stuhls, das Projekt auf Basis der endgültigen Fassung voranzutreiben, markiert das Ende einer langen Planungsphase. Beteiligt waren namhafte Büros aus Lugano, Basel und Bellinzona. Da der Vatikan zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, liegt das Dossier derzeit der UN-Kulturorganisation zur finalen Genehmigung vor, die nach positiven Vorbescheiden zeitnah erwartet wird. Ein neues Gesicht für das „Schweizer Quartier“ Das Bauvorhaben sieht den fast vollständigen Abbruch der maroden Teile des aktuellen Gebäudes vor. Lediglich die nach Italien zugewandte Auße...
Papst Leo XIV. wird in den kommenden Wochen in den Apostolischen Palast zurückkehren, jedoch nicht in das traditionelle päpstliche Appartement. Stattdessen wird er eine Wohnung mit Terrasse und Fitnessraum beziehen. Die Räumlichkeiten befänden sich im obersten Stockwerk zwischen der Dritten Loggia und dem Dach, heißt es nach Angaben der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Freitag-Ausgabe) aus dem Vatikan. Die neue Wohnung befindet sich in einem eigenständigen, von außen kaum sichtbaren Bereich des Palastes. Sie gilt als deutlich schlichter als das historische päpstliche Appartement und entspricht nach Angaben aus dem Umfeld des Papstes seinem zurückhaltenden Lebensstil. Die Räume sind dem Bericht zufolge überwiegend weiß gestrichen, schlicht möbliert und funktional ausgestattet. Das Schlafzimmer des Papstes verfügt nicht über ein eigenes Bad, eine kleine Küche wurde neu eingerichtet. Trainingsbereich, Kapelle und Terrasse Zur Wohnung gehört auch ein größerer Trainingsbereich, den d...