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Warum werden Schweizergardisten am 6. Mai vereidigt?

Der Mythos um die Schweizergarde entstand am 6. Mai 1527. Spuren in Rom zeugen noch heute von der blutigen Plünderung Roms. Das älteste Gardekorps der Welt ist inzwischen ein top-moderner Sicherheitsdienst zum Schutz des Papstes – und hat in den USA die grösste Fangemeinde. Jedes Jahr am 6. Mai wird im Vatikan der «Sacco di Roma» begangen. Was genau ist das? Stefan Wyer*:Der Sacco di Roma, also die Plünderung Roms im Frühjahr und Sommer 1527, war eines der grössten Kriegsverbrechen in jener Zeit, als sich die damaligen Grossmächte Spanien und Frankreich um die Vorherrschaft in Italien stritten. Damals zog Kaiser Karl V., der auch König von Spanien war, gegen die Liga von Cognac, ein Bündnis zwischen Frankreich, Mailand, Florenz, Venedig und Papst Clemens VII. Die schlecht versorgten deutschen, spanischen und italienischen Söldner Karls drangen auf eigene Faust in die «Ewige Stadt» und plünderten sie wochenlang. "Sacco di Roma" - Darstellung von Martin und Werner Jordan We...
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Doch keine Fusion zwischen Schweizergarde und King’s Guard

Ein historischer Schulterschluss zwischen dem Heiligen Stuhl und dem House of Windsor kommt doch nicht zustande. Das ist der Grund. In der gestrigen Meldung wurde eine angebliche Sensation bekannt gegeben:  Der Vatikan und Buckingham Palace verkünden ein angebliches Austauschprogramm.  Zwölf Schweizer Gardisten sollen in London den Buckingham Palace sichern,  während die britische King’s Guard vorübergehend Aufgaben im Vatikan übernimmt.  Ziel sei ein fachlicher Austausch und engere Zusammenarbeit traditionsreicher  Zeremonial-Einheiten. Bei dieser Meldung handelt es sich um einen 1. April-Scherz,  den sich die Redaktion von kath.ch erlaubt hat.

Unsere Live-Übertragungen über die Kar- und Ostertage

Mit Papst Leo XIV. durch das Ostertriduum: live auf Deutsch, von Gründonnerstag bis Ostermontag. Gründonnerstag, 2. April 9:30 Uhr: Chrisammesse aus dem Petersdom 17:30 Uhr: Messe vom Letzten Abendmahl aus der Lateranbasilika Karfreitag, 3. April 17:00 Uhr: Karfreitags-Liturgie aus dem Petersdom 21:15 Uhr: Kreuzweg vom Kolosseum Karsamstag, 4. April 21:00 Uhr: Ostervigil aus dem Petersdom Ostersonntag, 5. April 10:15 Uhr: Ostermesse auf dem Petersplatz 12:00 Uhr: Osterbotschaft und Segen Urbi et Orbi vom Petersplatz Ostermontag, 6. April 12:00 Uhr: Regina Coeli Wir übertragen alle Feierlichkeiten jeweils live auf Deutsch auf unserer  Webseite ,  Youtube-Kanal ,  Facebook-Seite  und Partnersender. (vatican news)

Schweizergarde: Neubau der Kaserne vor dem Start

Das ehrgeizige Projekt zur Erneuerung der Unterkunft der Päpstlichen Schweizergarde hat eine entscheidende Hürde genommen. Wie die zuständige Stiftung am Mittwoch mitteilte, wurde die Baubewilligung für den Neubau erteilt. Trotz Kostensteigerungen und technischer Herausforderungen soll das „Schweizer Quartier“ im Vatikan bis Ende 2029 in neuem Glanz erstrahlen. Schweizergarde und die Kaserne im Hintergrund  Die Entscheidung des Heiligen Stuhls, das Projekt auf Basis der endgültigen Fassung voranzutreiben, markiert das Ende einer langen Planungsphase. Beteiligt waren namhafte Büros aus Lugano, Basel und Bellinzona. Da der Vatikan zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, liegt das Dossier derzeit der UN-Kulturorganisation zur finalen Genehmigung vor, die nach positiven Vorbescheiden zeitnah erwartet wird. Ein neues Gesicht für das „Schweizer Quartier“ Das Bauvorhaben sieht den fast vollständigen Abbruch der maroden Teile des aktuellen Gebäudes vor. Lediglich die nach Italien zugewandte Auße...

Papst zieht in Wohnung mit Terrasse und Fitnessraum

Papst Leo XIV. wird in den kommenden Wochen in den Apostolischen Palast zurückkehren, jedoch nicht in das traditionelle päpstliche Appartement. Stattdessen wird er eine Wohnung mit Terrasse und Fitnessraum beziehen. Die Räumlichkeiten befänden sich im obersten Stockwerk zwischen der Dritten Loggia und dem Dach, heißt es nach Angaben der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Freitag-Ausgabe) aus dem Vatikan. Die neue Wohnung befindet sich in einem eigenständigen, von außen kaum sichtbaren Bereich des Palastes. Sie gilt als deutlich schlichter als das historische päpstliche Appartement und entspricht nach Angaben aus dem Umfeld des Papstes seinem zurückhaltenden Lebensstil. Die Räume sind dem Bericht zufolge überwiegend weiß gestrichen, schlicht möbliert und funktional ausgestattet. Das Schlafzimmer des Papstes verfügt nicht über ein eigenes Bad, eine kleine Küche wurde neu eingerichtet. Trainingsbereich, Kapelle und Terrasse Zur Wohnung gehört auch ein größerer Trainingsbereich, den d...

Metro C Colosseo - Fori Imperiali, la stazione metropolitana più bella al mondo!

Con la sua apertura, Roma celebra un nuovo spazio pubblico che racconta la forza della propria identità urbana e il dialogo costante tra passato e presente. 🏛️ Un’opera di grande valore pubblico, realizzata attraverso tecnologie costruttive avanzate, progettate per garantire la tutela dei reperti archeologici e la restituzione alla città dei tesori rinvenuti. METRO C - STAZIONE VENEZIA - VIDEO 3D MACROFASI

Kaspar Röist: Protestant, Kommandant der Schweizergarde – und Märtyrer?

Der Obelisk auf dem Petersplatz ist der Kronzeuge der Kreuzigung des Apostels Petrus, des ersten aller Päpste Roms, die sich als seine Nachfolger allesamt als „Stellvertreter Christi“ verstanden. Bis zum Jahr 1586 stand der Monolith deshalb unverrückt links vom Petersdom, am ehemaligen Haupteingang der Basilika. Genau dort nämlich hatte ihn Kaiser Caligula im Jahr 38 als zentralen Blickfang im Zentrum seines neuen Circus aufrichten lassen. Doch Kaiser Nero übernahm diese Arena von Caligula nicht nur für seine Wagenrennen, sondern auch zur Inszenierung des ersten Massakers an Roms junger Christenheit im Jahr 68, dem der Apostelfürst unter vielen anderen zum Opfer fiel. Nach seinem Tod wurde Petrus einen Steinwurf weiter in jenem Grab bestattet, über das sich heute die Peterskuppel Michelangelos wölbt. Der Apostel hatte sich im Gegensatz zu Jesus von Nazareth kopfüber kreuzigen lassen. Doch bevor ihm die Augen brachen, schaute er auf diesen Stein. Darum ließ Papst Sixtus V. Den 320 Tonne...