Die Plünderung Roms durch führungslose Truppen Kaiser Karls V. am 6. Mai 1527 geriet zum Blutbad, das auch 147 Schweizergardisten das Leben kostete. Noch heute werden Spuren des «Sacco di Roma» entdeckt. Papst Clemens VII. wird während der Plünderung Roms 1527 von Schweizergardisten auf seiner Flucht aus dem Vatikan beschützt. Illustration von Marco Heer Thomas Weibel ist Journalist und Professor für Media Engineering an der Fachhochschule Graubünden und der Hochschule der Künste Bern. Atemlos hasteten die 43 Männer durch das von Fackeln spärlich erleuchtete Tonnengewölbe des «Passetto di Borgo» in Rom, jenes 800 Meter langen, von aussen als gewöhnliche Mauer getarnten Ganges, der vom Vatikan zur Engelsburg führt. 42 der Flüchtenden waren Schweizergardisten unter der Führung ihres Leutnants Herkules Göldli aus Zürich, einer war Papst Clemens VII. höchstselbst. Der Ausbruch gelang, und die Gardisten und der Papst erreichten die Engelsburg unversehrt. Pa...