Direkt zum Hauptbereich

Vatikan nimmt Touristenzug nach Castel Gandolfo wieder in Betrieb

Rom-Besucher haben ab sofort wieder die Möglichkeit, mit der Eisenbahn vom Vatikan in die frühere päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo zu reisen. Bis 4. November fährt jeden Samstag ein direkter Zug in die Albaner Berge zum Ganztagsausflug mit Besuch im Schloss und im Park der Anlage.

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1lEaFxDJCcc_i1e_z_6qgqXLYmmX6SszJ

Wie es in einer Pressemitteilung der Vatikanischen Museen heißt, entspringt das Angebot einer Zusammenarbeit mit der italienischen Staatsbahn FS. Es bestand in ähnlicher Form bereits vor den Jahren der Pandemie.

In der Neuauflage ist ein ganzes Tagesprogramm damit verbunden. Es beginnt mit einem Besuch in den Vatikanischen Museen, dann geht es zu Fuß durch die Vatikanischen Gärten zum Vatikan-Bahnhof. Der Zug, der von dort startet, führt statt bis Castel Gandolfo bis Albano Laziale, von dort bringt ein Shuttlebus die Gäste zur früheren päpstlichen Sommerresidenz.

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, auf den Besuch der Vatikanischen Museen zu verzichten. In diesem Fall steigen die Besucher an der außerhalb des Vatikans gelegenenen Haltestelle Roma San Pietro zu; das Ticket ist entsprechend billiger. 

Im Preis inbegriffen sind neben der Zugfahrt hin und zurück der Eintritt in die Vatikanischen Museen, die Fahrt durch die Gärten, das Museum in der päpstlichen Villa Castel Gandolfo sowie eine Rundfahrt im Park mit einem Panoramabus, alles mit Audioguide. Zusätzlich buchbar ist ein Mittagessen mit Produkten des päpstlichen Bauernhofes, das in einem Pavillon der Gärten serviert wird.

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1D8q85CLURrujqPYDShXDcK2ibggBjBcM

Im Papstpalast von Castel Gandolfo

Die Rückfahrt erfolgt über den Bahnhof Castel Gandolfo, Ankunft in Rom ist 18:30 Uhr am Bahnhof San Pietro. Der Besuch in den Vatikanischen Museen beginnt morgens um 8:00 Uhr. Das Vollpreis-Ticket ohne Mittagessen kostet 44 Euro, ermäßigt 39 Euro, Kinder unter 5 Jahren sind frei.

Was ist Castel Gandolfo?

Castel Gandolfo gehört als Exterritoriale Besitzung zum Vatikanstaat. Papst Franziskus lässt in der Villa oberhalb des Albaner Sees derzeit eine Bildungseinrichtung für ganzheitliche Ökologie einrichten, das „Laudato-si-Zentrum“. Selbst hat Franziskus Castel Gandolfo nur zwei Mal kurz besucht. Die Päpste seit dem 17. Jahrhundert bis einschließlich Benedikt XVI. (2005-2013) nutzten den Palast samt 55 Hektar großem Park als Sommerresidenz.

In einem Nebengebäude des Parks sitzt heute auch die Päpstliche Sternwarte, während im Hauptgebäude ein Observatorium aus den 1930er Jahren mit aufklappbarer Kuppel liegt.

(vatican news – gs)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

ZENTRALTAGUNG LUGANO, 20. - 22. JUNI 2025

Liebe Mitglieder der Vereinigung der ehemaligen Päpstlichen Schweizergardisten. Dieses Jahr findet unsere Generalversammlung, zum ersten Mal seit der Gründung unserer Vereinigung vor über 100 Jahren, in der italienischen Schweiz statt.  Die erste Herausforderung für das Organisationskomitee bestand darin, den Titel unseres Treffens auf Italienisch zu übersetzen. Mit der Wahl von „Festa Centrale“ wollen wir den festlichen Charakter unseres Anlasses unterstreichen und das Programm, das sich über drei Tage erstrecken wird, soll dies widerspiegeln. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und das OK mit seinen Helferinnen und Helfern setzt alles daran, für euch ein grossartiges Fest auf die Beine zu stellen!  Siehe Informationen via  LINK.

200 Jahre Löwendenkmal in Luzern – neue Infotafeln sollen Blick auf die Geschichte des Denkmals schärfen

Mit öffentlichen Führungen und einer Gedenkfeier am 10. August gedenkt die Stadt Luzern dem 200-jährigen Bestehen des Löwendenkmals. Das Löwendenkmal in Luzern ist eines der bekanntesten Denkmäler der Schweiz und hat internationale Ausstrahlung. Der in den Luzerner Sandstein gemeisselte sterbende Löwe erinnert an den Tuileriensturm 1792, bei dem Hunderte von Schweizergardisten im Dienst des französischen Königs starben. Am 10. August 1821, also rund 29 Jahre später, wurde das Denkmal in Luzern eingeweiht. Zu seinem 200-jährigen Bestehen führt die Stadt nun eine Reihe von Veranstaltungen durch. Jährlich rund 1,4 Millionen Besucher «Das Löwendenkmal übt eine unglaubliche Anziehungskraft aus», sagte der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli am Dienstag an einer Medienkonferenz. Es werde jährlich von rund 1,4 Millionen Gästen aus aller Welt besucht, mit einem pandemiebedingt zurzeit markanten Rückgang. Als Erstes wurde die Löwendenkmal-Anlage jetzt mit neuen Informations...

Ungewöhnlich: Schweizergardisten schwören Papst persönlich die Treue

Vatikanstadt  ‐ Notfalls geben sie ihr Leben für den Papst – die 135 Schweizergardisten im Vatikan. Am Samstag schworen 27 junge Männer dem katholischen Kirchenoberhaupt persönlich ihre Treue. Ein ungewöhnlicher Vorgang. Das gab es seit 1968 nicht mehr:  27 neue Schweizergardisten  haben Papst Leo XIV. am Samstag persönlich ihre Treue geschworen. Bei der feierlichen Vereidigung im Vatikan versprachen die jungen Männer, den Papst und seine rechtmäßigen Nachfolger notfalls unter Einsatz ihres Lebens zu schützen. Am Tag zuvor hatte Leo XIV. überraschend sein Kommen zu der feierlichen Zeremonie Vatikans angekündigt. Es war die erste Teilnahme eines Papstes an dem Akt seit dem Jahr 1968. Üblicherweise vertritt der Substitut des Staatssekretariats – aktuell  Erzbischof Edgar Pena Parra  – das Kirchenoberhaupt bei der Feier. Er ist der Verwaltungschef und die "Nummer Drei" des Vatikans. Papst dankt und lobt Papst Leo XIV. dankte  in einer kurzen Ansprache ...