Direkt zum Hauptbereich

Die Schweizergarde, ein Leben für den Papst

Seit 1506 schützt die Schweizer Garde, die kleinste Armee der Welt, den Papst und seine Residenz. Verändert haben sich jedoch die Methoden der Auftragserfüllung und das Umfeld, in dem sich die Gardisten bewegen. In der traditionellen Uniform steckt heute ein junger, moderner und gut ausgebildeter Schweizer ...

https://drive.google.com/uc?export=view&id=1yFGm3A--ZjuQH3N-xJjOayX1zGdqNEJE

Die Kaserne der Schweizer Garde befindet sich auf einer Fläche von 500 Quadratmetern auf dem Territorium des Vatikanstaates. Seit mehr als 500 Jahren wird hier eine Gruppe junger Männer rekrutiert, deren Aufgabe es ist, den Heiligen Vater, seine Kardinäle und den Vatikan zu schützen. In der historischen Renaissance-Uniform sichern die jungen Männer die Eingänge zum Vatikan und dem Apolstolischen Palast, in dem der Papst mit seinen Kardinälen lebt, sie sind immer präsent bei den Gottesdiensten und Audienzen auf dem Petersplatz. Tag und Nacht stehen sie auf ihren Posten, stundenlang harren sie in Uniform und Rüstung aus. Lukas und Dominik stammen, wie alle Gardisten, aus der Schweiz. Aus ihren kleinen Dörfern kommend, haben sie sich entschlossen, der kleinsten Armee beizutreten, eine strenge und anstrengende Ausbildung in Kauf zu nehmen, Sprache und Kultur Italiens zu verinnerlichen. Nach einem Jahr der Ausbildung fiebern alle dem großen Moment der Vereidigung entgegen – mit einem Schwur besiegelns sie, sich in den Dienst des Schutzes des Heiligen Vaters zu stellen. Und wenn die Situation es erfordert, auch ihr Leben dafür zu geben. Was bewegt diese jungen Männer zu solch einem Schritt -diesen und anderen Fragen folgt die Reportage bei einem exklusiven Blick ins Herz des Vatikas.

  • Siehe weitere infos via LINK.
  • Siehe ARTE Doku via LINK.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

200 Jahre Löwendenkmal in Luzern – neue Infotafeln sollen Blick auf die Geschichte des Denkmals schärfen

Mit öffentlichen Führungen und einer Gedenkfeier am 10. August gedenkt die Stadt Luzern dem 200-jährigen Bestehen des Löwendenkmals. Das Löwendenkmal in Luzern ist eines der bekanntesten Denkmäler der Schweiz und hat internationale Ausstrahlung. Der in den Luzerner Sandstein gemeisselte sterbende Löwe erinnert an den Tuileriensturm 1792, bei dem Hunderte von Schweizergardisten im Dienst des französischen Königs starben. Am 10. August 1821, also rund 29 Jahre später, wurde das Denkmal in Luzern eingeweiht. Zu seinem 200-jährigen Bestehen führt die Stadt nun eine Reihe von Veranstaltungen durch. Jährlich rund 1,4 Millionen Besucher «Das Löwendenkmal übt eine unglaubliche Anziehungskraft aus», sagte der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli am Dienstag an einer Medienkonferenz. Es werde jährlich von rund 1,4 Millionen Gästen aus aller Welt besucht, mit einem pandemiebedingt zurzeit markanten Rückgang. Als Erstes wurde die Löwendenkmal-Anlage jetzt mit neuen Informations...

Ungewöhnlich: Schweizergardisten schwören Papst persönlich die Treue

Vatikanstadt  ‐ Notfalls geben sie ihr Leben für den Papst – die 135 Schweizergardisten im Vatikan. Am Samstag schworen 27 junge Männer dem katholischen Kirchenoberhaupt persönlich ihre Treue. Ein ungewöhnlicher Vorgang. Das gab es seit 1968 nicht mehr:  27 neue Schweizergardisten  haben Papst Leo XIV. am Samstag persönlich ihre Treue geschworen. Bei der feierlichen Vereidigung im Vatikan versprachen die jungen Männer, den Papst und seine rechtmäßigen Nachfolger notfalls unter Einsatz ihres Lebens zu schützen. Am Tag zuvor hatte Leo XIV. überraschend sein Kommen zu der feierlichen Zeremonie Vatikans angekündigt. Es war die erste Teilnahme eines Papstes an dem Akt seit dem Jahr 1968. Üblicherweise vertritt der Substitut des Staatssekretariats – aktuell  Erzbischof Edgar Pena Parra  – das Kirchenoberhaupt bei der Feier. Er ist der Verwaltungschef und die "Nummer Drei" des Vatikans. Papst dankt und lobt Papst Leo XIV. dankte  in einer kurzen Ansprache ...

Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch

In diesem Sommer wird unsere Kirche zum Ausstellungsort für eine der faszinierendsten Fragen der Menschheitsgeschichte:  Wer ist der Mann auf dem Tuch? Die kulturhistorisch, religiös und wissenschaftlich aufbereitete Wanderausstellung unter der Schirmherrschaft von Bischof Joseph Bonnemain lädt Besucherinnen und Besucher ein, das Turiner Grabtuch aus verschiedenen Blickwinkeln kennenzulernen, sich selbst ein Bild zu machen und vielleicht die Frage für sich ganz persönlich beantworten zu können. Selbst Führungen durchführen? Interessiert an einer Mitarbeit? Bei Fragen oder Interesse an einer Mitarbeit, z. B. als Ehrenamtliche/r für Führungen oder Organisation, wenden Sie gerne an Christoph Borucki K ontakt : Christoph Borucki, grabtuch(a)marialourdes.ch Weitere Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie auch auf der  offiziellen Webseite . Eröffnungsgottesdienst mit Bischof Joseph Bonnemain Samstag, 16. August 2025, um 16:00 Uhr,  in der Kirche Maria Lourdes, Zürich-Se...