Das 500-jährige Jubiläum der Badener Disputation fand Ende Mai in Baden seinen emotionalen Abschluss. Im Zentrum des spektakulären Festaktes standen die Werte Hoffnung, Liebe, Frieden und Zukunft, die durch den Schulterschluss von Politik, Kirche und der Schweizergarde eine starke historische und moderne Symbolik erhielten.
Einzug der Fahnenträger und Schweizergardisten
Angeführt von Bundespräsident Guy Parmelin und Alt-Bundesrätin Doris Leuthard, bewegte sich ein beeindruckender Festzug von der reformierten Kirche durch die Badener Innenstadt bis hin zur Stadtkirche. Rund 300 geladene Gäste, darunter zahlreiche Polit- und Kirchenprominenz, marschierten durch die von Schaulustigen gesäumten Strassen. Besonders ins Auge fiel dabei die Präsenz der ehemaligen Schweizergardisten, deren disziplinierter Auftritt—als lebendiges Zeichen von Treue und Verlässlichkeit—dem historischen Anlass einen eindrucksvollen militärisch-historischen Rahmen verlieh.
Ökumene und die Kraft der Versöhnung
Die historischen Kontraste hätten an diesem Tag kaum grösser sein können: Wo sich vor 500 Jahren während der Badener Disputation von 1526 die Konfessionen auf zwei getrennten Kanzeln unversöhnlich gegenüberstanden, wurde der Tag zu einem Triumph des ökumenischen Miteinanders. Ein emotionaler Höhepunkt war die Umarmung zwischen dem katholischen Gemeindeleiter Claudio Tomassini und dem reformierten Pfarrer Res Peter. Als die Jugendlichen der Pfarrei unter Anleitung der Künstlerin Taina ein Bild einer riesigen Friedenstaube emporzogen, das die Kirche magisch erfüllte, wurde die Botschaft von Hoffnung und Liebe spürbar. Gekrönt wurde dieser Moment durch die berührende Uraufführung des von Jens Hoffmann (Musik) und Jacqueline Keune (Text) geschaffenen «Friedenslieds aus Baden».
Die historischen Kontraste hätten an diesem Tag kaum grösser sein können: Wo sich vor 500 Jahren während der Badener Disputation von 1526 die Konfessionen auf zwei getrennten Kanzeln unversöhnlich gegenüberstanden, wurde der Tag zu einem Triumph des ökumenischen Miteinanders. Ein emotionaler Höhepunkt war die Umarmung zwischen dem katholischen Gemeindeleiter Claudio Tomassini und dem reformierten Pfarrer Res Peter. Als die Jugendlichen der Pfarrei unter Anleitung der Künstlerin Taina ein Bild einer riesigen Friedenstaube emporzogen, das die Kirche magisch erfüllte, wurde die Botschaft von Hoffnung und Liebe spürbar. Gekrönt wurde dieser Moment durch die berührende Uraufführung des von Jens Hoffmann (Musik) und Jacqueline Keune (Text) geschaffenen «Friedenslieds aus Baden».
Den krönenden Abschluss bildeten die feierlichen Ansprachen von Guy Parmelin und Doris Leuthard, welche die Brücke von der turbulenten Geschichte in die Gegenwart schlugen. Für Bundespräsident Parmelin ist die schweizerische Verständigungskultur das unerschütterliche Fundament für Frieden und Sicherheit. Er unterstrich, dass das gemeinsame Miteinander, wie es auch die Schweizergarde seit Jahrhunderten im Dienst für die Werte der Gemeinschaft vorlebt, global ein wichtiges Zeichen setzt. Dass religiöse Differenzen heute überwunden sind, bewies auch Parmelins kürzliches Treffen im Vatikan, wo er als reformierter Bundespräsident mit dem katholischen Oberhaupt in bestem Einvernehmen für den weltweiten Frieden eintrat. Mit dem Ausblick, stetig an einer friedlichen Zukunft zu arbeiten, endete dieses historische Jubiläum, das den Blick nach vorne richtet.
- Siehe Fotogalerie der Landeskirche Aargau via LINK.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen