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Zürcher Bistumstag der katholischen Kirche im HB wird zum «grossen Bahnhof»

Ein voller Erfolg mit riesigem Publikumszuspruch war der Bistumstag im Zürcher Hauptbahnhof: Rund 4000 Menschen nahmen an der kirchlichen Grossveranstaltung teil. Es kamen so viele Gläubige, dass selbst die Hostien ausgingen. Gastgeber waren das Bistum Chur mit Bischof Joseph Maria Bonnemain, zusammen mit dem Generalvikariat Zürich-Glarus und mitgetragen von der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Wer den Zürcher HB kennt, weiss wie viele Menschen dort täglich verkehren. Sonntags ist es dort gewöhnlich ruhiger. Nicht so am vergangenen Sonntag, 31. Mai. Die Halle des Hauptbahnhofs war bereits vor Beginn des Gottesdienstes um 10.30 Uhr zum Bersten voll. Der HB wurde quasi zu einer Kathedrale der anderen Art. Die 2000 Hostien reichten aufgrund des unerwartet grossen Andrangs der Gläubigen leider nicht aus, um allen Besucherinnen und Besuchern im Gottesdienst die Kommunion zu spenden. Schätzungsweise rund 4000 Gläubige «Der Gottesdienst war wunderschön!»: Dieser Satz war in den ...

500 Jahre Badener Disputation

Das 500-jährige Jubiläum der Badener Disputation fand Ende Mai in Baden seinen emotionalen Abschluss. Im Zentrum des spektakulären Festaktes standen die Werte Hoffnung, Liebe, Frieden und Zukunft, die durch den Schulterschluss von Politik, Kirche und der Schweizergarde eine starke historische und moderne Symbolik erhielten. Einzug der Fahnenträger und Schweizergardisten Angeführt von Bundespräsident Guy Parmelin und Alt-Bundesrätin Doris Leuthard, bewegte sich ein beeindruckender Festzug von der reformierten Kirche durch die Badener Innenstadt bis hin zur Stadtkirche. Rund 300 geladene Gäste, darunter zahlreiche Polit- und Kirchenprominenz, marschierten durch die von Schaulustigen gesäumten Strassen. Besonders ins Auge fiel dabei die Präsenz der ehemaligen Schweizergardisten, deren disziplinierter Auftritt—als lebendiges Zeichen von Treue und Verlässlichkeit—dem historischen Anlass einen eindrucksvollen militärisch-historischen Rahmen verlieh. Ökumene und die Kraft der Versöhnung Die h...

Warum werden Schweizergardisten am 6. Mai vereidigt?

Der Mythos um die Schweizergarde entstand am 6. Mai 1527. Spuren in Rom zeugen noch heute von der blutigen Plünderung Roms. Das älteste Gardekorps der Welt ist inzwischen ein top-moderner Sicherheitsdienst zum Schutz des Papstes – und hat in den USA die grösste Fangemeinde. Jedes Jahr am 6. Mai wird im Vatikan der «Sacco di Roma» begangen. Was genau ist das? Stefan Wyer*:Der Sacco di Roma, also die Plünderung Roms im Frühjahr und Sommer 1527, war eines der grössten Kriegsverbrechen in jener Zeit, als sich die damaligen Grossmächte Spanien und Frankreich um die Vorherrschaft in Italien stritten. Damals zog Kaiser Karl V., der auch König von Spanien war, gegen die Liga von Cognac, ein Bündnis zwischen Frankreich, Mailand, Florenz, Venedig und Papst Clemens VII. Die schlecht versorgten deutschen, spanischen und italienischen Söldner Karls drangen auf eigene Faust in die «Ewige Stadt» und plünderten sie wochenlang. "Sacco di Roma" - Darstellung von Martin und Werner Jordan We...

Doch keine Fusion zwischen Schweizergarde und King’s Guard

Ein historischer Schulterschluss zwischen dem Heiligen Stuhl und dem House of Windsor kommt doch nicht zustande. Das ist der Grund. In der gestrigen Meldung wurde eine angebliche Sensation bekannt gegeben:  Der Vatikan und Buckingham Palace verkünden ein angebliches Austauschprogramm.  Zwölf Schweizer Gardisten sollen in London den Buckingham Palace sichern,  während die britische King’s Guard vorübergehend Aufgaben im Vatikan übernimmt.  Ziel sei ein fachlicher Austausch und engere Zusammenarbeit traditionsreicher  Zeremonial-Einheiten. Bei dieser Meldung handelt es sich um einen 1. April-Scherz,  den sich die Redaktion von kath.ch erlaubt hat.

Unsere Live-Übertragungen über die Kar- und Ostertage

Mit Papst Leo XIV. durch das Ostertriduum: live auf Deutsch, von Gründonnerstag bis Ostermontag. Gründonnerstag, 2. April 9:30 Uhr: Chrisammesse aus dem Petersdom 17:30 Uhr: Messe vom Letzten Abendmahl aus der Lateranbasilika Karfreitag, 3. April 17:00 Uhr: Karfreitags-Liturgie aus dem Petersdom 21:15 Uhr: Kreuzweg vom Kolosseum Karsamstag, 4. April 21:00 Uhr: Ostervigil aus dem Petersdom Ostersonntag, 5. April 10:15 Uhr: Ostermesse auf dem Petersplatz 12:00 Uhr: Osterbotschaft und Segen Urbi et Orbi vom Petersplatz Ostermontag, 6. April 12:00 Uhr: Regina Coeli Wir übertragen alle Feierlichkeiten jeweils live auf Deutsch auf unserer  Webseite ,  Youtube-Kanal ,  Facebook-Seite  und Partnersender. (vatican news)

Schweizergarde: Neubau der Kaserne vor dem Start

Das ehrgeizige Projekt zur Erneuerung der Unterkunft der Päpstlichen Schweizergarde hat eine entscheidende Hürde genommen. Wie die zuständige Stiftung am Mittwoch mitteilte, wurde die Baubewilligung für den Neubau erteilt. Trotz Kostensteigerungen und technischer Herausforderungen soll das „Schweizer Quartier“ im Vatikan bis Ende 2029 in neuem Glanz erstrahlen. Schweizergarde und die Kaserne im Hintergrund  Die Entscheidung des Heiligen Stuhls, das Projekt auf Basis der endgültigen Fassung voranzutreiben, markiert das Ende einer langen Planungsphase. Beteiligt waren namhafte Büros aus Lugano, Basel und Bellinzona. Da der Vatikan zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, liegt das Dossier derzeit der UN-Kulturorganisation zur finalen Genehmigung vor, die nach positiven Vorbescheiden zeitnah erwartet wird. Ein neues Gesicht für das „Schweizer Quartier“ Das Bauvorhaben sieht den fast vollständigen Abbruch der maroden Teile des aktuellen Gebäudes vor. Lediglich die nach Italien zugewandte Auße...

Papst zieht in Wohnung mit Terrasse und Fitnessraum

Papst Leo XIV. wird in den kommenden Wochen in den Apostolischen Palast zurückkehren, jedoch nicht in das traditionelle päpstliche Appartement. Stattdessen wird er eine Wohnung mit Terrasse und Fitnessraum beziehen. Die Räumlichkeiten befänden sich im obersten Stockwerk zwischen der Dritten Loggia und dem Dach, heißt es nach Angaben der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Freitag-Ausgabe) aus dem Vatikan. Die neue Wohnung befindet sich in einem eigenständigen, von außen kaum sichtbaren Bereich des Palastes. Sie gilt als deutlich schlichter als das historische päpstliche Appartement und entspricht nach Angaben aus dem Umfeld des Papstes seinem zurückhaltenden Lebensstil. Die Räume sind dem Bericht zufolge überwiegend weiß gestrichen, schlicht möbliert und funktional ausgestattet. Das Schlafzimmer des Papstes verfügt nicht über ein eigenes Bad, eine kleine Küche wurde neu eingerichtet. Trainingsbereich, Kapelle und Terrasse Zur Wohnung gehört auch ein größerer Trainingsbereich, den d...

Metro C Colosseo - Fori Imperiali, la stazione metropolitana più bella al mondo!

Con la sua apertura, Roma celebra un nuovo spazio pubblico che racconta la forza della propria identità urbana e il dialogo costante tra passato e presente. 🏛️ Un’opera di grande valore pubblico, realizzata attraverso tecnologie costruttive avanzate, progettate per garantire la tutela dei reperti archeologici e la restituzione alla città dei tesori rinvenuti. METRO C - STAZIONE VENEZIA - VIDEO 3D MACROFASI

Kaspar Röist: Protestant, Kommandant der Schweizergarde – und Märtyrer?

Der Obelisk auf dem Petersplatz ist der Kronzeuge der Kreuzigung des Apostels Petrus, des ersten aller Päpste Roms, die sich als seine Nachfolger allesamt als „Stellvertreter Christi“ verstanden. Bis zum Jahr 1586 stand der Monolith deshalb unverrückt links vom Petersdom, am ehemaligen Haupteingang der Basilika. Genau dort nämlich hatte ihn Kaiser Caligula im Jahr 38 als zentralen Blickfang im Zentrum seines neuen Circus aufrichten lassen. Doch Kaiser Nero übernahm diese Arena von Caligula nicht nur für seine Wagenrennen, sondern auch zur Inszenierung des ersten Massakers an Roms junger Christenheit im Jahr 68, dem der Apostelfürst unter vielen anderen zum Opfer fiel. Nach seinem Tod wurde Petrus einen Steinwurf weiter in jenem Grab bestattet, über das sich heute die Peterskuppel Michelangelos wölbt. Der Apostel hatte sich im Gegensatz zu Jesus von Nazareth kopfüber kreuzigen lassen. Doch bevor ihm die Augen brachen, schaute er auf diesen Stein. Darum ließ Papst Sixtus V. Den 320 Tonne...

Ungewöhnlich: Schweizergardisten schwören Papst persönlich die Treue

Vatikanstadt  ‐ Notfalls geben sie ihr Leben für den Papst – die 135 Schweizergardisten im Vatikan. Am Samstag schworen 27 junge Männer dem katholischen Kirchenoberhaupt persönlich ihre Treue. Ein ungewöhnlicher Vorgang. Das gab es seit 1968 nicht mehr:  27 neue Schweizergardisten  haben Papst Leo XIV. am Samstag persönlich ihre Treue geschworen. Bei der feierlichen Vereidigung im Vatikan versprachen die jungen Männer, den Papst und seine rechtmäßigen Nachfolger notfalls unter Einsatz ihres Lebens zu schützen. Am Tag zuvor hatte Leo XIV. überraschend sein Kommen zu der feierlichen Zeremonie Vatikans angekündigt. Es war die erste Teilnahme eines Papstes an dem Akt seit dem Jahr 1968. Üblicherweise vertritt der Substitut des Staatssekretariats – aktuell  Erzbischof Edgar Pena Parra  – das Kirchenoberhaupt bei der Feier. Er ist der Verwaltungschef und die "Nummer Drei" des Vatikans. Papst dankt und lobt Papst Leo XIV. dankte  in einer kurzen Ansprache ...

Dunkelblau, goldene Knöpfe: Die neue Ausgeh-Uniform der Schweizergarde

Vatikanstadt   ‐ Seit 500 Jahren schützt die Schweizergarde den Papst. Die Vereidigung neuer Gardisten wurde in diesem Jahr wegen des Todes von Papst Franziskus verlegt. Nun gibt es zur Feier auch eine neue Uniform – für manche. Am Samstag werden 27 neue Schweizergardisten für Papst Leo XIV. feierlich vereidigt. Zu diesem Anlass hat die  Päpstliche Garde  ihre neue "Repräsentations-Uniform" vorgestellt. Die dunkelblaue Uniform, genannt "Mezza Gala", ist den neun höchstrangigen Offizieren vorbehalten, sagte Kommandant Christoph Graf am Donnerstagabend vor Journalisten in der Kaserne des Traditionskorps. Sie basiert auf der Uniform, die Anfang des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde und erst  unter Papst Paul VI.  ab 1976 nicht mehr in Gebrauch war. Ab dann habe es nur die "normale" Parade-Uniform und die große Gala-Uniform gegeben, ein "Zwischending" fehlte jedoch. Für die Teilnahme etwa an Botschaftsempfängen außerhalb der Mauern des Vatikanstaates...