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Schweiz: Lotteriegeld für Schweizergarde-Kaserne

Nach lebhafter Diskussion lehnt der St.Galler Kantonsrat einen Streichungsantrag von SP und den Grünen ab. Damit erhält die Schweizergarde eine halbe Million aus dem St. Galler Lotteriefonds. In der Debatte bezeichnete die liberale Partei FDP die Schweizergarde als „immaterielles Kulturerbe“. Die St. Galler Regierung wolle 510.000 Franken (umgerechnet 467.000 Euro) aus dem Lotteriefonds zum Neubau der Kaserne der Schweizergarde finanziell beitragen. Doch die Grüne Fraktion war dagegen, berichtet das Nachrichtenportal kath.ch. Dehalb hat der St. Galler Kantonsrat an diesem Dienstag dieses Thema behandelt. In der Abstimmung kurz vor Mittag waren 89 Räte gegen die Streichung des Beitrags für die Schweizergarde-Kaserne. 5 enthielten sich, 18 Räte stimmten dem Antrag von SP und Grünen zu, der Kanton St. Gallen solle sich nicht an den Kosten für den Kasernenneubau beteiligen. Erstaunt zeigte sich Toni Thoma (SVP) über eine schriftlich vorliegende Argumentation der sozialdemokratischen Pa...

Papstdekret: Normen zur „Alten Messe“ „notwendige Korrektur"

Mit dem Dekret „Traditionis custodes“ hat der Papst den ordentlichen Messritus als „einzige Ausdrucksweise“ des Römischen Ritus festgelegt und strengere Regeln für die sogenannte „Alte Messe“ aufgestellt. Radio Vatikan ordnet den Schritt ein. Ein Kollegengespräch. Stefan Kempis  (Radio Vatikan): Benedikt XVI. hatte den „Außerordentlichen Ritus“ 2007 allgemein zugelassen, Franziskus schränkt solche Feiern jetzt wieder ein. Ist das eine Kehrtwende? Anne Preckel  (Radio Vatikan): Es mag auf einige wie eine Kehrtwende wirken - aber der Schritt wird von Franziskus selbst eher als notwendige Korrektur gerechtfertigt. Im Brief an Bischöfe weltweit würdigt Franziskus ja die Bemühungen seiner Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. um die Einheit der Kirche – diese seien großzügig gewesen, so formulierte das der Papst, als sie verschiedene liturgische Formen gestatteten. Johannes Paul II. hatte ja 1984 unter bestimmten Bedingungen den tridentinischen Ritus gestattet, Benedikt XVI...

Gemelli-Klinik im Norden von Rom

Einen Schönheitspreis wird sie wohl nicht gewinnen: Die Gemelli-Klinik im Norden von Rom besteht aus ineinandergeschachtelten Zweckbauten. Doch dafür ist sie weltbekannt, denn sie hat einen prominenten Patienten: den Papst. Stefan von Kempis- Vatikanstadt Franziskus wurde am ersten Julisonntag hier eingeliefert und konnte das Krankenzimmer belegen, das traditionell im obersten, dem 10. Stockwerk, für den Papst freigehalten wird. Aus seinem Fenster hat man einen schönen Blick über Rom; in der Ferne sieht man die Peterskuppel. Der argentinische Papst wurde am Darm operiert, es war sein erster Gemelli-Aufenthalt seit Beginn seines Petrus-Mandats 2013. Johannes Paul II. hingegen war in der Gemelli-Klinik nahezu Stammgast. Nicht weniger als zehn Mal lag der polnische Papst hier auf dem Operationstisch. Das erste Mal unmittelbar nach dem Attentat auf ihn, im Mai 1981. Ein türkischer Killer hatte auf ihn geschossen, im Gemelli kämpfte Johannes Paul um sein Leben. Nach dem Attentat: Audio-Bots...

200 Jahre Löwendenkmal in Luzern – neue Infotafeln sollen Blick auf die Geschichte des Denkmals schärfen

Mit öffentlichen Führungen und einer Gedenkfeier am 10. August gedenkt die Stadt Luzern dem 200-jährigen Bestehen des Löwendenkmals. Das Löwendenkmal in Luzern ist eines der bekanntesten Denkmäler der Schweiz und hat internationale Ausstrahlung. Der in den Luzerner Sandstein gemeisselte sterbende Löwe erinnert an den Tuileriensturm 1792, bei dem Hunderte von Schweizergardisten im Dienst des französischen Königs starben. Am 10. August 1821, also rund 29 Jahre später, wurde das Denkmal in Luzern eingeweiht. Zu seinem 200-jährigen Bestehen führt die Stadt nun eine Reihe von Veranstaltungen durch. Jährlich rund 1,4 Millionen Besucher «Das Löwendenkmal übt eine unglaubliche Anziehungskraft aus», sagte der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli am Dienstag an einer Medienkonferenz. Es werde jährlich von rund 1,4 Millionen Gästen aus aller Welt besucht, mit einem pandemiebedingt zurzeit markanten Rückgang. Als Erstes wurde die Löwendenkmal-Anlage jetzt mit neuen Informations...

Gardekaplan Don Thomas Widmer beendet seinen Dienst bei der Päpstlichen Schweizergarde

Gardekaplan Don Thomas Widmer beendet nach fast sechs-jähriger Amtszeit seinen Dienst als Gardeseelsorger. Er kehrt Ende August in die Heimat zurück und wird Pfarradministrator in der Pfarrei Herz Jesu in Zürich-Örlikon. Thomas Widmer stammt aus Bonstetten ZH und ist seit 2016 geistlicher Beistand für die Gardisten und deren Familien. Kaplan Thomas Widmer studierte Theologie in Rom und schloss das Studium an der Lateranuniversität mit dem Lizentiat in Ekklesiologie ab. Zunächst war er in der Pfarrei Maria Lourdes in Zürich Seebach tätig, bis er im Januar 2016 die Pastoral der Schweizergarde übernahm. Dort ist er auch für die Organisation kultureller Aktivitäten verantwortlich. Siehe auch Bericht v. 04.10.2021 via  LINK. Siehe auch Bericht v. 18.02.2017 via  LINK.

Die Nati besucht die Schweizergarde

Ob sie im Achtelfinal auch so gut verteidigen? Die Nati besucht am Mittwoch Abend die Schweizergarde im Vatikan. Endlich mal ein bisschen Abwechslung! Nach vier Wochen kann die Nati vor dem Achtelfinal ein bisschen Luft ausserhalb des Mannschaftshotels schnuppern. Was uns unter Einhaltung des Blasenkonzepts der Uefa auch erlaubt ist. So besucht die Nati in Rom, wo sie sich ausserhalb der Stadt aufhält, die Schweizergarde im Vatikan. Der Kommandant der Päpstlichen Schweizer Garde im Vatikan hat am frühen Mittwochabend die Spieler, den Trainer und den gesamten Staff des Schweizer Fussball-Nationalteams zu einem Besuch der Garde in Rom empfangen. Die Nati erhielt dabei einen Einblick in die Räumlichkeiten und das Innenleben der Schweizer Garde. Nebst der berühmten Waffenkammer zeigten die Gardisten der Delegation ihre Wohn- und Arbeitsräume. Vergleich Nati – Schweizergarde In einer kurzen Rede zog Dominique Blanc, der Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes, Vergleiche zwischen de...

Schweizergardist Imholz ist auch 4.-Liga-Kicker

Hellebardier Joël Imholz ist einer von einem Dutzend Schweizergardisten, die am Mittwoch in Rom die Schweiz gegen Italien unterstützen. Der junge Seewener hofft auf Breel! Hellebardier Joël Imholz bei einem Versuch, mit den Militärstiefeln 50-mal zu jonglieren. Alain Kunz (Text) und Toto Marti (Fotos) Die Vorgabe ist für Hellebardier Joël Imholz (22) eine Herausforderung: 50-mal den Ball jonglieren – und das mit den klobigen Militärstiefeln, die unter den Gamaschen der Uniform der Schweizergarde hervorlugen. Aber er knackt die Marke. Selbst in Rom ist es um den kickenden helvetischen Nachwuchs nicht schlecht bestellt. Denn die Fussballbegeisterung ist unter den Gardisten gross. «Zehn bis fünfzehn von uns sind am Mittwoch am Spiel», sagt Joël, der aus Seewen SZ kommt und beim FC Ibach 2 in der 4. Liga kickt. Auch er ist unter den Glücklichen. «Die Tickets haben wir Angehörigen und Freunden zu verdanken, welche sie in der Schweiz erworben haben, aber aus verschiedenen Gründen nicht anrei...